LegIT

Der volkssprachige Wortschatz der Leges barbarorum

Leges Langobardorum

Die langobardischen Gesetze wurden erstmals von König Rothar 643 schriftlich fixiert, in der Fassung des sogenannten Edictus Rothari. In der Folgezeit wurde der Text von den Epigonen Grimoald, Liutprand, Ratchis und Aistulf bearbeitet und unter Berücksichtigung fränkischer Gesetzgebung erweitert. Zunächst bewahrt die Tradition die chronologische Anordnung der königlichen Satzungen, bis ab dem 11. Jahrhundert eine Rezension der langobardischen Textschichten stattfindet und eine systematisierte Fassung überliefert wird (Liber legis regum Langobardorum Papiensis dictus). Insgesamt sind ca. 20 Textzeugen der Langobardenrechte überliefert.

 

Edition: Leges Langobardorum in den dMGH

 

Quellen:
RGA. 18 (2001). Sp. 208a ff.; HRG. III. Sp. 624ff.